Dôležité informácie o vozidle
Es gibt Corvettes, die man bewahrt. Und es gibt Corvettes, die man lebt, umbaut, fährt und immer wieder weiterentwickelt. Diese 1968er C3 gehört kompromisslos zur zweiten Kategorie – und genau das macht sie so spannend.
Schon optisch macht der Wagen klar, worum es geht: Die Front wurde auf die spätere, aerodynamischere Version umgebaut und mit einem Bodykit ergänzt, bestehend aus Frontspoiler, Heckspoiler und einer markanten Motorhaube. Dazu kommt der weisse Lack mit roten Flakes und Retro-Aufklebern – ein klassischer 90s-Look, der alles andere als subtil ist und genau deshalb perfekt zu diesem Fahrzeug passt. Diese Corvette will gesehen werden. Und sie wird es.
Unter der Haube arbeitet ein optimierter 350er Smallblock V8, der original bereits 355 PS lieferte und nun solide 400 PS an die Räder schicken sollte. In Kombination mit grösserem Vergaser, höherer Ansaugbrücke, elektronischer Zündung, Fächerkrümmern und Sidepipes entsteht ein Gesamtpaket, das nicht nur Leistung liefert, sondern auch genau so klingt, wie man es sich erhofft: Trocken, direkt und mit dieser typischen amerikanischen Aggressivität. Geschaltet wird über ein manuelles 4-Gang-Getriebe und für das entsprechende Kurvenverhalten sorgt ein optimiertes Fahrwerk mit grösseren Bremsen, was perfekt zum Charakter dieses Wagens passt. Hier wird nicht gefahren, hier wird gearbeitet.
Innen setzt sich das Konzept fort. Schwarze Sportsitze mit weissen Nähten, eine grosszügige Audioanlage und kreismarmorierte Edelstahlverkleidungen schaffen eine Mischung aus Rennsport, Custom-Car und 90s-Showbuild. Dazu kommen diverse zusätzliche Schalter und Gimmicks, die zeigen: Dieser Wagen ist gewachsen, verändert und immer wieder weitergedacht worden.
Wichtig ist dabei die Ehrlichkeit: Diese Corvette ist nicht perfekt. Sie ist kein Concours-Fahrzeug, kein Sammlerobjekt im klassischen Sinne und auch kein Auto für jemanden, der originalgetreue Schrauben zählt. Ein neuer Lack würde ihr gut tun, ebenso hier und da etwas Feinschliff.
Der Unterboden ist sauber und kennt keinerlei Rostprobleme. Das Bodykit ist tatsächlich eingetragen und damit legal fahrbar. Die Gotti-Alufelgen sowie die Lautstärke der Sidepipes sind aktuell nicht eingetragen, weshalb die Corvette nicht ab MFK angeboten wird.
Das ist ein Auto für extrovertierte Fahrer, für interessierte Bastler, für Mechaniker, für Leute mit Ideen – und für alle, die Spass daran haben, ein Fahrzeug nicht nur zu besitzen, sondern aktiv weiterzuentwickeln.
Mehr Daten und Bilder findest Du unter:
www.lunicars.com
Details:
- 50'000 km
- 1. Inv. 01.01.1968
- MFK 06.09.2022
- 5'735 ccm V8-Motor
- 400 PS
- Typenschein X
- Stammnummer 106.347.384
- Chassis 194678S404641
- Leergewicht 1’500 kg
- Zuladung 180 kg
Modellgeschichte:
Die Chevrolet Corvette C3 gehört zu den ikonischsten Sportwagen der amerikanischen Automobilgeschichte – und das Modelljahr 1968 markiert dabei einen entscheidenden Wendepunkt. Mit der dritten Generation verabschiedete sich Chevrolet endgültig von der klaren, fast europäischen Linienführung der C2 und setzte stattdessen auf eine deutlich expressivere, futuristischere Formensprache.
Die Entwicklung der C3 stand stark unter dem Einfluss des legendären Mako-Shark-II-Konzeptfahrzeugs, das von Bill Mitchell, dem damaligen Designchef von General Motors, vorangetrieben wurde. Gemeinsam mit Designern wie Larry Shinoda entstand eine Form, die bis heute als eine der prägendsten Corvette-Silhouetten gilt: Lange Motorhaube, kurzes Heck, stark ausgeformte Kotflügel und eine Linienführung, die eher an ein Raubtier erinnert als an ein klassisches Automobil.
1968 war dabei das erste Produktionsjahr der C3 – und gleichzeitig eines der rohesten. Viele Elemente wurden direkt aus der Studie übernommen, was dem Fahrzeug zwar eine enorme optische Wirkung verlieh, aber auch zu typischen „Kinderkrankheiten“ führte. Genau das macht frühe C3 heute so interessant: Sie sind näher an der ursprünglichen Idee als viele spätere, stärker überarbeitete Versionen.
Technisch blieb Chevrolet zunächst auf Bewährtem. Die Basis bildete weiterhin ein stabiler Leiterrahmen mit unabhängiger Hinterradaufhängung, während vorne ebenfalls auf eine Einzelradaufhängung gesetzt wurde. Diese Kombination sorgte für deutlich bessere Fahreigenschaften als viele andere amerikanische Fahrzeuge der Zeit, die noch stark auf Starrachsen setzten. Die Corvette war damit nicht nur geradeaus schnell, sondern auch in Kurven ernstzunehmend.
Motorenseitig bot Chevrolet eine breite Palette an Smallblock- und Bigblock-V8-Aggregaten an. Besonders beliebt waren die klassischen 350 cui Smallblocks sowie die grossen 427 cui Bigblocks, die für brachiale Leistung standen. Wichtig dabei: Die Corvette war nie nur ein Leistungsobjekt, sondern immer auch ein Ausdruck amerikanischer Ingenieurskultur – grossvolumige Motoren, vergleichsweise einfache Technik und eine klare Ausrichtung auf Fahrspass.
Gestalterisch setzte die C3 Massstäbe, die weit über ihre eigene Baureihe hinaus wirkten. Das sogenannte „Coke Bottle Design“ – mit stark eingezogener Taille und ausgeprägten Kotflügeln – wurde zu einem prägenden Element vieler amerikanischer Fahrzeuge dieser Zeit. Auch Details wie die versenkbaren Scheibenwischer oder die klar strukturierte Cockpitgestaltung unterstrichen den Anspruch, hier nicht einfach ein Auto, sondern ein Erlebnis zu schaffen.
Über die Jahre wurde die C3 kontinuierlich weiterentwickelt, sowohl technisch als auch optisch. Gerade deshalb entsteht heute eine interessante Spannung: Während viele Fahrzeuge möglichst original erhalten wurden, gibt es eine ebenso starke Szene rund um modifizierte Corvettes. Diese Fahrzeuge greifen die expressive Grundform der C3 auf und interpretieren sie neu – mit moderner Technik, individuellen Umbauten und oft deutlich gesteigerter Leistung.
Und genau hier fügt sich dieses konkrete Fahrzeug ein. Es steht nicht für die konservierende Seite der Corvette-Welt, sondern für die kreative. Für eine Zeit, in der man Fahrzeuge nicht nur restauriert hat, sondern bewusst verändert – um sie schneller, lauter, auffälliger oder einfach persönlicher zu machen.
Heute hat die C3 deshalb eine doppelte Bedeutung. Einerseits ist sie ein historisches Symbol für amerikanisches Sportwagendesign. Andererseits ist sie eine Plattform, die bis heute Raum für Individualität bietet. Kaum ein anderer Klassiker lässt sich so vielseitig interpretieren, ohne seinen Charakter zu verlieren.
Die Corvette C3 war schon immer extrovertiert. Diese hier nimmt das schlicht etwas ernster – besonders in der Schweiz.
Poloha
Dôležité
Typ vozidla
Starožitné auto
Prvý registračný rok
1968
Prvý registračný mesiac
1
Motor a pohon
Predné brzdy
Kotúčové brzdy
Zadné brzdy
Kotúčové brzdy
Status
Počet najazdený kilometrov
50000
Stav pneumatík
Všetky pneumatiky nie sú poškodené a majú minimálny zákonný profil
Popis stavu
Čiastočne obnovená
Popis nehody
bez nehôd (podľa predchádzajúceho majiteľa)
Vybavenie
Vybavenie
√ Súčasné ladenie
√ Športové odpruženie
Interiér
Optika
Materiál interiéru
Čiastočná koža
Ostatné
Možnosti platby kupujúceho, ak sa vozidlo úspešne predá:
√ Hotovosť pri vyzdvihnutí
√ Preddavok
Vozidlo je k dispozícii v
hneď